Neueste Beiträge

veröffentlicht in: Stilvoll glauben am Fr., 09.12.2022 - 21:54
In Neu-Ulm war ein Weihnachtsbaum so hässlich, dass er ersetzt werden musste

veröffentlicht in: Wagenkirche am Fr., 02.12.2022 - 16:24
Wagenkirche am 2.12.22: Der Sehnsucht Raum geben Lorenz Hummel 2. Dezember 2022 - 16:24 20221202.mp3

Wagenkirche am 2.12.2022: Der Sehnsucht Raum geben

Hallo Heiko, schön, dass wir wieder mit der Wagenkirche unterwegs sein können. Seit dem letzten Mal hat sich ja hier in der Stadt ganz schön was verändert.
Na klar. Es ist Advent und dieses Jahr darf endlich wieder der Weihnachtsmarkt stattfinden und abends, wenn die ganzen Lichter an sind, wird es (hier) am Marktplatz richtig gemütlich. Da treffen sich viele zum Glühweintrinken und plaudern ...


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am Do., 01.12.2022 - 11:46
Der gemeinsame Gemeindebrief der Schweinfurter Innenstadt-Gemeinden feiert die 100. Ausgabe. Ein kleiner Rück- und Ausblick.

Im Juni 2009 lag sie auf einmal in den Schweinfurter Briefkästen und auch in manchen Geschäften: Die allererste Ausgabe von „evangelisch in schweinfurt“, ja, klein geschrieben. „Das lila Heft“, sagen heute viele, denn mit seiner markanten Umschlagfarbe und dem ungewöhnlichen Format ist „evis“, wie wir es intern abkürzen, eine auffällige Erscheinung und sticht aus den üblichen Publikationen heraus.

Nicht alle, aber ein Großteil der Innenstadt-Gemeinden hatten sich zusammengetan zu einem gemeinsamen Gemeindebrief. Auflage anfangs damals 8000 Exemplare. Ein professionelles Erscheinungsbild, ein gemeinsames Redaktionssystem, das extra für „evis“ programmiert wurde und in das alle Gemeinden ihre Texte und Bilder eingeben konnten.

Zunächst erschien „evis“ mit zehn Ausgaben pro Jahr (Doppelausgaben im Sommer und zum Jahreswechsel), seit 2014 gibt es sechs Ausgaben. Ursprünglich gestaltet von Marion Beck-Winkler aus Obereisenheim, wird „evangelisch in schweinfurt“ nun schon seit der Ausgabe 46, Dezember/Januar 2014, von der Werbeagentur Gisela Fassnacht in Gochsheim layoutet und seit Ausgabe 3 von Kraus print und media in Wülfershausen gedruckt. Die hohe Qualität wäre kaum möglich ohne die Unterstützung unserer teils langjährigen Anzeigenkunden, die einen Teil der Kosten auffangen. Dafür herzlichen Dank!


veröffentlicht in: Grüne Gochsheim am Mi., 30.11.2022 - 18:42
Wie immer am 1. Mittwoch in den geraden Monaten laden wir ein zum offenen Grünen-Treff. Einfach zusammensitzen und quatschen über alles mögliche. Herzliche Einladung auch an Nicht-Mitglieder! Diesmal im Sportheim...

veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am Sa., 26.11.2022 - 19:58
An manchen Tagen Heiko Sa., 26.11.2022 - 19:58

An manchen Tagen
in manchen Nächten
wenn die Bomben fallen
und die Tränen

An manchen Tagen
in manchen Nächten
dringt aus dem Bunker meiner Seele
kein Laut.

An manchen Tagen
in manchen Nächten
wenn die Menschen ertrinken
und die Hoffnung

An manchen Tagen
in manchen Nächten
ist der Bunker meiner Seele
fest zugebaut.


veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am Sa., 26.11.2022 - 13:07
Dunkel und Licht Heiko Sa., 26.11.2022 - 13:07 Im Dunkel

Am achten Tag
als Gott
einen Moment
wegsah
sammelten sie sich.

Die Verfolgten.
Die Unterdrückten.
Die Ausgebombten.
Die Verhungerten.
Die Gefolterten.
Die Kinder ohne Zukunft.
Die Ertrunkenen.
Die Verzweifelten.

Hoffnung erstarb.
Alles umsonst.
Keine Zukunft,
keine Gegenwart.
Keine Vergangenheit.

Nicht für sie.

Nur Nichts

Nur Dunkel.

Nur Tod.

Und es ward Nacht.


veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am Sa., 26.11.2022 - 13:02
Tod Heiko Sa., 26.11.2022 - 13:02

und ich, der tod,
komme über euch
drohend
liebend
bergend

alles beendend
kein entrinnen

jung, alt, mir egal
stark und gesund
alt und lebenssatt
an mir kommt ihr
nicht vorbei

angst und trauer
not und entsetzen
schmerz und verlust

doch am dritten tag
erblüht die blume

 

aus den "Klängen in der Nacht" am 25.11.2022


veröffentlicht in: Citykirche Blog am Fr., 25.11.2022 - 23:07
Texte der Klänge in der Nacht am 25.11.2022 Heiko Kuschel 25. November 2022 - 23:07 Station 1: Mose Mose an der Kanzel

Ich bin Mose. Vor über 325 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum. Manchmal, in eurer Geschichte, da wäre es gut gewesen, ihr hättet auf dieses Zeichen geachtet.

Ich bin Mose. Seit über 325 Jahren stehe ich hier. Fast ein halbes Jahrhundert nach den Schrecken des Dreißigjährigen Kriegs hatte sich die Stadt immer noch nicht ganz erholt. Doch diese Kanzel, die ich stütze, sie sollte ein Symbol sein. Dafür, dass es weitergeht. Dafür, dass das Leben nicht zu Ende ist, so viel Not auch schreit.

Doch immer, immer wieder habe ich’s gehört, das Klagen um die Toten, das verzweifelte Schreien der Verwundeten, das Betteln der Verhungernden. Und auch diese Kanzel wurde zerstört, in tausend Einzelteile zersplitterte sie.

Von manchen Kriegen hören wir täglich in den Nachrichten. Andere sind weit entfernt. Doch überall das gleiche: Menschen sterben, Menschen leiden, Menschen verzweifeln und fliehen und suchen einen Ort zum Überleben. Menschen gehen auf die Straße für ihre Rechte trotz Lebensgefahr.


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am Fr., 25.11.2022 - 12:58
Stärkere Zusammenarbeit in den Regionen mit einem klaren Schwerpunkt auf der Jugendarbeit

In Zukunft werden die evangelischen Kirchengemeinden regional deutlich stärker zusammenarbeiten. In jeder Region wird es außerdem eine hauptamtliche Stelle geben, die für die Jugendarbeit in allen Gemeinden zuständig ist.

Das sind die wesentlichen Punkte des neuen Stellenkonzepts für den Dekanatsbezirk, das Dekan Oliver Bruckmann der Dekanatssynode, dem „Kirchenparlament“ des Dekanatsbezirks, am vergangenen Wochenende vorstellte.

Der Dekanatsbezirk Schweinfurt mit seinen 27 Kirchengemeinden wird in Zukunft mit vier hauptberuflichen Stellen weniger auskommen müssen. 34,5 Stellen für verschiedene Berufsgruppen stehen für die Gemeindearbeit, Kirchenmusik und dekanatsweite Arbeit noch zur Verfügung. Eine wichtige Neuerung, die für Flexibilität sorgt: Pfarrstellen können beispielsweise mit einer Diakonin oder einem Religionspädagogen besetzt werden und umgekehrt.

In jahrelangen Beratungen der betroffenen Kirchenvorstände haben sich regionale Verbünde herauskristallisiert, die zukünftig eng zusammenarbeiten werden. Die meisten Kirchengemeinden werden sich mit mehreren anderen zu sogenannten „Pfarreien“ zusammenschließen. Die Gemeinden bleiben dabei zwar rechtlich selbständig, solange sie einen eigenen Kirchenvorstand aufstellen können. Es gibt dann aber nur noch eine zentrale Verwaltung in einem Pfarramt, was viele Abläufe vereinfacht.


veröffentlicht in: Stilvoll glauben am So., 20.11.2022 - 13:14
Ex-Präsident Trump ist zurück auf Twitter. Elon Musk nutzte für die Abstimmung über die Rückkehr eine aus christlicher Sicht sehr fragwürdige Formulierung.