Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
in der letzten Woche hat die "Kuschelkirche" ein technisches Update bekommen. Das hat dazu geführt, dass der Newsletter heute zweimal - aber beide Male nicht richtig versandt wurde. Vor allem haben sich einige ältere Youtube-Links dazwischengemogelt. Entschuldigung!
Hier kommt nochmal die aktuelle richtige Übersicht. Und dann hoffe ich, dass es ab nächsten Sonntag wieder richtig funktioniert.
Viele Grüße
Heiko Kuschel
Oh Mann. Bin ich froh, wenn die Wahlen rum sind. Das ist echt anstrengend und nicht nur auf Social Media wird’s manchmal sogar beleidigend.
Echt, wollen wir in so einer Gesellschaft leben, in der wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen?
In meinem Heimatort hab ich was anderes erlebt. Da hat die eine Partei der anderen schon mal den Bauzaun fürs Banner aufgestellt, dafür wurde ihnen dann woanders geholfen. Die Kandidierenden besuchen sich gegenseitig auf Veranstaltungen. Und wenn Plakate beschädigt sind, richten sie nicht nur die der eigenen Partei wieder her.
Gemeinsam geht’s halt besser. Was nicht heißt, dass man manchmal nicht auch hart um eine Sache streiten muss. Hat Jesus auch gemacht.
Ich wünsch euch eine gute Wahl. Und dann, im Gemeinde- oder Stadrat: Menschen, die so gemeinsam für ihren Ort da sind.
So, Endspurt, am Sonntag sind Wahlen und dann ist erst mal wieder Ruhe.
Wie immer vor Wahlen, geht es überall ganz schön hoch her. Die Emotionen kochen über. Partei A gegen Partei B. Und beide gegen C.
Wie wär’s, wenn wir auch in dieser aufgeheizten Phase einfach mal darauf hören, was der, die andere wirklich zu sagen hat? Vielleicht hat mein Gegenüber ja sogar mal Recht?
Ich fänd’s schön, wenn wir wieder mehr ins Zuhören und ins Miteinander kommen. Denn das ist Demokratie.
Ich wünsch euch ein offenes Ohr auch für die Argumente der Gegenseite. Und für euren Ort ein Wahlergebnis, das die Gemeinschaft und das Miteinander stärkt.
Am Sonntag ist Wahl. Ja, langsam wird’s Zeit, dass das rum ist. Ich hab schon Briefwahl gemacht, denn diese riesigen Stimmzettel musst du ja erst mal überblicken.
Natürlich kannst du einfach ein Kreuzchen bei einer Partei machen. Aber ich finde es gerade schön, dass ich querbeet durch alle Parteien einzelne Leute unterstützen kann, die ich gut finde. Und bei uns im Ort hab ich jetzt schon mehrmals gehört: „Ich bin ja eigentlich Partei A, aber die anderen da haben echt gute Leute auf ihrer Liste, denen geb ich auch ein paar Stimmen.“
Es ist kompliziert. Demokratie ist meistens kompliziert. Aber ich finde, es lohnt sich. Denn Demokratie heißt auch: Über den Tellerrand schauen. Menschen sehen, nicht nur Parteien.
Ich wünsch euch einen guten Blick für die Menschen, die eurem Ort gut tun können. Quer durch die Listen.
Na, Kreuzchen schon gemacht? Oder geht ihr klassisch am kommenden Sonntag ins Wahllokal? Ja, bald sind Kommunalwahlen, man kann’s ja kaum übersehen. Viele engagierte Menschen wollen die Zukunft der eigenen Kommune mitgestalten, die meisten ehrenamtlich. Hut ab!
Die evangelische Kirche hat eine Aktion gestartet: „Unser starkes Kreuz“. Denn: Christsein bedeutet auch, dass wir nicht nur abgehoben vor uns hin beten, sondern Teil der Welt sind. Dass wir auch mal streiten um den richtigen Weg, Jesus hat das übrigens auch gemacht.
Wir unterstützen alle, die sich für Demokratie einsetzen. Für Verständigung. Für Mitmenschlichkeit. Und wir rufen dazu auf, Personen zu wählen, die dafür stehen. Und die gibt es in fast allen Parteien.
Ich wünsch euch eine gute Wahl. Macht ein starkes Kreuz am Sonntag. Für Demokratie, Verständigung und Miteinander.
Ein Neubaugebiet, ein Entwässerungsproblem und die Frage, woher plötzlich ein Entwidmungsantrag kommt In Alitzheim, einem Ortsteil der Gemeinde Sulzheim, entsteht das Neubaugebiet „Baumgärten”. An sich ein normaler Vorgang, eine wachsende Gemeinde schafft Bauland für junge Familien. Doch bei näherer Betrachtung
Der Beitrag Die unerklärliche Sulzheimer Kurzwende in Sachen Entwidmungsantrag erschien zuerst auf Förderverein Steigerwald-Express e.V..
Mose
Mose an der Kanzel
Ich bin Mose. Vor 332 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum. Manchmal, in eurer Geschichte, da wäre es gut gewesen, ihr hättet auf dieses Zeichen geachtet. Und auch heute wieder solltet ihr dieses Zeichen niemals vergessen.