Die Woche auf Kuschelkirche: nochmal richtig

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

in der letzten Woche hat die "Kuschelkirche" ein technisches Update bekommen. Das hat dazu geführt, dass der Newsletter heute zweimal - aber beide Male nicht richtig versandt wurde. Vor allem haben sich einige ältere Youtube-Links dazwischengemogelt. Entschuldigung!

Hier kommt nochmal die aktuelle richtige Übersicht. Und dann hoffe ich, dass es ab nächsten Sonntag wieder richtig funktioniert.

Viele Grüße

Heiko Kuschel

veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Das Gebäude geht – die Gemeinde bleibt

Der 17. Dezember 2025 wird vielen in Oerlenbach und Umgebung als schwarzer Tag im Gedächtnis bleiben: Kurz vor Weihnachten zerstörte ein Schwelbrand die knapp 60 Jahre alte Friedenskirche. Äußerlich scheint das Gebäude weitgehend unversehrt, doch bis heute darf der Innenraum nur mit Schutzkleidung betreten werden.

Der Kirchenvorstand hatte lange mit der Entscheidung gerungen, doch auch angesichts zurückgehender Gemeindegliederzahlen war irgendwann klar: „Wir verabschieden uns von diesem Gebäude.“ Es soll demnächst abgerissen und das Grundstück voraussichtlich verkauft werden.

Viele versammelten sich also am 13. September 2026 vor dem Eingang der Kirche, um in einem bewegenden Gottesdienst Abschied zu nehmen, noch einmal zurückzublicken auf das, was war, und nach vorne zu schauen auf das Gemeindeleben in Oerlenbach, das mit diesem Tag natürlich nicht endet. Selbst der Himmel schien mitzutrauern – doch der Regen endete gerade rechtzeitig für den Gottesdienst.

Auch die Orgel war nicht zu retten gewesen, so begleitete Kirchenmusikdirektor Jörg Wöltche den Gottesdienst kurzerhand mit dem Akkordeon. Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk sprach von einem „einschneidenden Gottesdienst“ in stürmischen Zeiten. Sie erinnerte an die biblische Geschichte der Sturmstillung, wo die Jünger im Boot Todesangst hatten, während Jesus schlief. „Gut, wenn man in solchen schweren Situationen nicht alleine ist!“ Sie erzählte sichtlich bewegt von jenem Tag kurz vor Weihnachten, die Kirche samt Weihnachtsbaum schon festlich geschmückt. Nur weniges hatten sie retten können, unter anderem das Lektionar, den Abendmahlskelch, den Taufstein und das kleine Altarkreuz.


veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

Die „Wayfarer“ ist eine Art Tunnelbohrschiff, das Verbindungen zwischen weit entfernten Regionen der Galaxis herstellen kann, wenn ich das richtig verstanden habe, eine Art „schwarzes Loch“, aber in jedem Fall eine Verzerrung der Raumzeit. Eine sehr herausfordernde, aber auch lukrative Aufgabe. Die überschaubare Besatzung besteht aus Mitgliedern verschiedenster Spezies sowie einer KI mit einer ganz eigenen Persönlichkeit.

Die Wayfarer bekommt einen überaus lohnenden, aber auch anspruchsvollen Auftrag und ist dafür ungefähr ein „Standard“ unterwegs, was wohl deutlich länger ist als ein Jahr auf der Erde. Unterwegs finden verschiedene Begegnungen statt – mit weiteren Spezies, mit Familienmitgliedern und Geliebten und vieles mehr. Nach und nach erfahren wir mehr über die Wesen an Bord des Schiffes. Ihre dunklen Geheimnisse, ihre Geschichte, ihre heimliche Liebe, die Besonderheiten ihrer jeweiligen Spezies, was sie bewegt und antreibt. Das ist eigentlich ähnlich wie bei „Monk & Robot“: Die Story selbst ist relativ einfach gestrickt, aber die Hintergründe, die Gedanken, die Motive der einzelnen Handelnden stehen im Vordergrund.